Donnerstag, 19. Mai 2005

Kapitel 1 –Der Duden hat kapituliert-

Im ersten Kapitel stellt Herr Schneider fest, dass wir aus Zeitungen, Radio und Fernsehen großenteils mit miserablem Deutsch bedient werden. So sind z.B. nur 20% der Zuschauer in der Lage, die Fernsehinformationen zu verstehen. Wir erinnern uns kurz an die Vorlesung: Bekommt das Gehirn Informationen, die es nicht versteht, dann schaltet es ab. Es sagt sich: “Das ist Müll“, und zack, schon sind wir mit den Gedanken woanders.
Wir alle können uns noch an die Schulzeit erinnern, in der uns gelehrt wurde, schwierige Texte so gründlich und oft zu lesen, bis wir sie verstanden haben, aber wollen wir täglich in der Zeitung einen Artikel 10 Mal lesen, bis wir ihn verstehen? Nein, wir wollen mühelos verstehen, Informationen interessant und leicht verständlich dargeboten bekommen, denn wir haben weder Zeit noch Lust, die Texte auf ihren Inhalt hin zu analysieren.
Und nun zum Duden. Herrn Schneiders Meinung nach hat der Duden kapituliert. Er registriert nur noch, verzichtet darauf, Normen zu setzen und gut und schlecht zu unterscheiden.

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Imke-Hinrichsen - 19. Mai, 13:46

Duden

Und nun stelle man sich vor, der Herr Duden hätte sich schon im Mittelalter daran gemacht die deutsche (teutsche) Sprache zu normieren.....*Denkpause*
.
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Schrecklich!
Sprache muss sich doch weiter entwickeln (dürfen). Oder nicht?

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